SELF PORTRAIT bei RAUM № 2 – Bern


Bild: Der Beginn der Liste, der auf meinem Genom gemappten Marker, beginnend bei Chromosom 1.

Die erste Spalte ist jeweils der Name des Markers, die zweite die die Chromosom-Nummer (1), die dritte die ihre Positions-Nummer und viertens die Basen-Paare, welche ihn definieren. Dies wiederholt sich vier mal.

SELF PORTRAIT

In seiner ersten Solo-Ausstellung – SELF PORTRAIT – präsentiert Robin Bhattacharya erstmals “The Robin Genome Project” bei RAUM № 2 der Kuratoren Barbara Berger und Andreas Wagner in Bern.

Das “Robin Genom Projekt” ist ein genetisches Selbst-Portrait des Künstlers: Für die Arbeit liess Robin Bhattacharya bei verschiedenen Biotech-Firmen grosse Teile seiner DNA lesen. Auf diese Weise wurden über eine halbe Million sogenannter genetischer Marker, mit denen sich eine Person ‘biologisch’ bestimmen lässt, aufgezeichnet und werden in der Installation sichtbar gemacht.

Zudem Berner Audiotour-Track für iPods/MP3-Players (Bitte eigenes Gerät mitbringen) und ausgewählte Noten der ROBIN™ Währung exklusiv zum Wechsel an der Ausstellung erhältlich.

Ausstellungsdaten:

19. November 2010 – 28. November 2010

Vernissage Freitag 19. Novemver

Münstergasse 62

CH-3011 Bern, Switzerland

SELF PORTRAIT bei RAUM № 2:

www.raum-no.ch

SELF PORTRAIT – The Robin Genome Project:

www.therobingenome.com

hissen der piratenflagge auf dem zürisee*

raising-the-jolly-roger-on-lake-zurich

*In letzter Zeit bin ich am lesen von ‚The Many-Headed Hydra‘ von Linnebaugh/Reddicker. Und heute ein Artikel, den mir mein Vater zugesandt hat, aus der NZZ vom 29. Juni 2009 mit dem Titel ‚Die Fortschreibung einer Legende‘, von Michael Kempe… ebenfalls über Piraterie.

Zudem wurde am vergangenen Sonntag in Zürich die Schweizer Piratenpartei gegründet – wenn auch ‚wahre‘ Piraten natürlich nicht wirklich einer ‚Partei‘ zugehören, sondern schlicht durch ihre Anwesenheit an Bord, Teil der Besatzung sind.

‚Jolly Roger‘ ist der Name aller Totenkopf-Piratenflaggen im allgemeinen – sie bedeuten dem Gegenüber die Möglichkeit, sich den Piraten anzuschliessen, um sich damit das eigene Leben zu retten.

Dies im Gegensatz zu der (blut-)roten Flagge, welche unvermeidlichen Tod für alle an Bord des feindlichen Schiffes symbolisierte.

Die von mir auf dem Zürichsee an Bord der Gypsy gehisste Piratenflagge -Totenschädel über gekreuzten Knochen- ist spezifisch die Flagge des Piratenkapitäns Edward England, welcher ermordet wurde, weil er zu gutmütig war… Sie entstammt einem Souvenir-shop des Europa-Park, Rust.

Nach ‚Wer ist Langenthal?‘

‚Wer ist Langenthal?‘, präsentiert in der Ausstellung ‚Unter 30‘ VI im Kunsthaus Langenthal vom 27.11.2008-4.1.2009, hat durch die Mediatisierung des Werks noch einige Folgen nach sich getragen…

Paul Herzig, ehemaliger MItarbeiter der Porzellanfabrik Langenthal und Geheimagent im Auftrag der Schweizer Regierung während des 2. Weltkrieges, berichtete von der  damaligen Verbreitung der Nazi-Ideologie und wie die Gerüchte um den Ofen der Porzellanfabrik zur Einschüchterung der Gegner verwendet wurde.

Dazu der Artikel der MLZ:

Andererseits hat die Publikation des Hakenkreuzes in der Presse Kritik hervorgerufen und Diskussionen über die Reichweite künstlerischer Freiheit ausgelöst.

Hierzu der folgende ‚Schlagabtausch‘ in der Zeitung ‚Sonntag‘ vom 21.12.2008